Adidas Runners City Night 2021

Unter dem Hashtag #restartrunning holte der SCC in diesem Sommer/Herbst die Berliner Straßenlaufsaison zurück ins Leben. Die Adidas Runners City Night machtebne Juli den Anfang von drei großen Laufevents in der Berliner City. Heute kommt der Bericht unserer lieben Inga, von diesem stimmungsvollen Laufevent.

Die Adidas Runners Night ist ein schnelles Rennen – 10 flache Kilometer, die die Bestzeiten purzeln lassen. In diesem Jahr auch das erste “richtige” Rennen für viele Läufer:innen, entsprechend groß war die Vorfreude.

Da ich ja zur Zeit gar nicht auf läuferische Bestzeiten trainiere, und am nächsten Tag eine Sprint Distanz im Triathlon anstand, war mit dem Coach (Flo) ein “ruhiges” Rennen ausgemacht. Ich wollte die 10km in einer konstanten 6:00er Pace laufen – so der Plan.

Als ich an der Gedächtniskirche ankam, war die positive Stimmung und Freude der Läufer:innen schon greifbar. Wir hatten uns alle so lange nicht gesehen – die Freude war groß. So habe ich mich auch nach dem obligatorischen Gruppenfoto noch überreden lassen, mich mich Torsten einzulaufen. Ich mache das sonst nie (sorry Coach)! Aber bei ihm sollte eine Bestzeit purzeln, und ich wollte mich noch etwas unterhalten, also habe ich halt mitgemacht (sogar bei diversen Aktivierungsübungen…).

Das obligatorische Gruppenfoto

Im Startblock sind wir dann auf Marcus, Janine und Svenja gestoßen und die Stimmung wurde immer besser. Ich glaube, als dann die typische Countdown Musik (“Sirius” vom Alan Parson Project) gespielt wurde, hatte nicht nur ich eine Gänsehaut.

Beste Stimmung kurz vorm Start – und ganz wichtig: Maske auf #safetyfirst

Und dann endlich – der Start. Gut gelaunt und völlig euphorisiert bin ich losgelaufen – in einem locker, flockigen Tempo, wie ich dachte. Nach dem ersten Kilometer ein Blick auf meine Uhr – Mist, viel zu schnell! Aber Tempo rausnehmen wollte nicht so ganz klappen, auch die nächsten 4 km wurde ich mit jedem Piepsen auf der Uhr daran erinnert, dass ich zu schnell bin. Spätestens da reifte die Erkenntnis in mir, dass ich null Impulskontrolle besitze. Die Freude über das Rennen, die Menschen am Streckenrand, bekannte Gesichter überall – es fiel mir einfach unglaublich leicht schnell zu laufen. Wenn man als Läufer:in zum zweiten Mal auf den Ku’Damm kommt, kommt ja ein Streckenabschnitt, wo man auf der anderen Seite die schnelleren oder langsameren Läufer:innen sieht. Das war jedes Mal ein großes “Hallo”, wenn ein bekanntes Gesicht erspäht wurde.

Schneller als die Kamera

Und dann schließlich der Moment, auf den man in jedem Rennen wartet: das Ziel ist in Sicht! Auf dem Ku’Damm etwas tricky, das Ziel ist früh in Sicht…de facto hat man dann aber noch knapp 1,5km zu laufen. Zum Glück hatte sich Alex strategisch günstig auf dem Mittelstreifen postiert, um uns mit Hilfe ihres Megafons ins Ziel zu brüllen. Dort wurden uns sofort die üblichen Medaillen (die im übrigen im Dunklen leuchten), Getränke usw gereicht – aber auch medizinische Masken – Sicherheit geht immerhin vor (danke SCC).

Schnell hatte ich auch die anderen Läufer:innen der Wechselzone wiedergefunden, und habe ausschließlich in glückliche Gesichter geschaut. Viele Bestzeiten sind gefallen, alle sind geflitzt und wirklich alle hatten Spaß. Nach über einem Jahr Pause bei den Laufveranstaltungen, war dieser Abend ein voller Erfolg.

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